Montag, Dezember 26, 2011
Am Dienstag, dem 24. Januar 2012, hält Doris Funk (Bonn) um 19.30 Uhr einen Vortrag zum Thema »Zur Widerspiegelung der Französischen Revolution in Schillers ›Maria Stuart‹« und eröffnet damit das Veranstaltungsprogramm der GG Bonn im Jahr 2012.
Nachdem in der jüngeren Schiller-Forschung wieder vereinzelt auf zeitgenössische Anspielungen in Schillers ›Maria Stuart‹ hingewiesen wurde, sollen weitere Bezugnahmen Schillers, vor allem auf die Ereignisse der Revolutionsjahre 1791–93, vorgestellt werden. Der Vortrag vertritt die These, dass Schiller mit seiner literarischen Aufarbeitung der historischen Konstellation »Maria Stuart und Elisabeth von England am Ende des 16. Jahrhunderts« vor allem auch eine literarische Widerspiegelung und Kommentierung der zeitgenössischen Konstellation »Ludwig XVI. und die Revolutionsregierung am Ende des 18. Jahrhunderts« unternommen hat.
Der Vortrag findet im LVR-LandesMuseum (Colmantstraße 14–16, D-53115 Bonn) statt. Der Eintritt ist frei.
Samstag, September 3, 2011
Am Donnerstag, dem 22. September 2011, um 19.30 Uhr, wird Franz Josef Wiegelmann (Siegburg) einen Lichtbildervortrag halten, der die Beziehung Goethes zu dem deutschen Portrait- und Historienmaler Moritz Daniel Oppenheim (1800–1882) beleuchtet. Die Vita des jungen jüdischen Malers verspricht – neben und auch gerade in Verbindung mit der Goethes – einen interessanten Abend.
Diese Veranstaltung der Goethe-Gesellschaft Bonn findet in den Räumen der Buchhandlung Böttger (Maximilianstraße 44, D-53111 Bonn) statt. Eine Anmeldung wird erbeten und kann telefonisch erfolgen unter: 0228.3502719 – Vielen Dank.
Für Nichtmitglieder beträgt der Eintritt 4,- €. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
In diesen Tagen entsteht der Programm-Flyer zu den Veranstaltungen der Goethe-Gesellschaft in der zweiten Jahreshälfte 2011. Näheres dazu bietet zeitnah dann auch die Homepage. Der Flyer geht den Mitgliedern per Post und/oder eMail zu und wird an diversen Stellen zur Auslage kommen.
Freuen Sie sich auf ein interessantes und buntes 2. Halbjahr mit Goethe in Bonn! …
Die allegorische Figur der Sorge ist eines der vielen Rätsel, die uns Goethes Faust-Dichtung bis heute aufgibt. Wie ist die Erscheinung dieser Nachtgestalt, die Faust das Augenlicht raubt, zu verstehen? Das Problem der Deutung der Sorge ist zentral für die Auslegung von Fausts Ende sowie des gesamten Werks. Die Sorge ist außerdem ein Ausgangspunkt philosophischer Überlegungen des 20. Jahrhunderts. Es soll daher der Versuch unternommen werden, die Anregung, die die moderne Philosophie aus Goethes Sorge geschöpft hat, umgekehrt für eine neue Interpretation der Dichtung fruchtbar zu machen.
Elisa Ronzheimer, geboren in Berlin, studierte von 2008 bis 2010 Germanistik und Romanistik an der Universität Bonn sowie Klavier und Instrumentalpädagogik an der Musikhochschule Köln. Im Sommersemester 2011 schließt sie das Bachelorstudium der Deutsch-Französischen Studien an der Université Paris-Sorbonne IV ab.
Der Vortrag findet am 12. Mai 2011, um 19.30 Uhr in den Räumlichkeiten unseres Kooperationspartners, der Buchhandlung Böttger (Maximilianstraße 44, 53111 Bonn), statt.
Der Eintritt ist frei.
Am Morgen des 7. Aprils 2011 machen sich einige Mitglieder und Gäste der Goethe-Gesellschaft auf »Mit Goethe nach Nordfrankreich«. Ein wesentlicher Punkt der Reise wird natürlich auch der ›Nachvollzug‹ der »Campagne in Frankreich 1792« sein.
Die diesjährige Reise führt die Goethe-Freunde aus Bonn nach Trier, Metz, Valmy, Verdun und Reims. Vielleicht führt der eine oder andere Teilnehmer ein kleines Reisetagebuch, aus dem dann ein Bericht erstellt werden könnte, der hier – in Auszügen – ansichtig gemacht werden könnte. Man wird sehen …
Auf der Mitglieder-Versammlung der Goethe-Gesellschaft Bonn e.V. am gestrigen Dienstag, dem 22.03.2011, wurde ein neuer Vorstand gewählt. Dieser besteht aus: dem alten Vorstand.
Nachdem die Berichte des Vorsitzenden (Prof. Dr. Norbert Gabriel), des Stellv. Vorsitzenden (Helmut Krumme), des Schatzmeisters (Mirco Stockhausen) sowie der Rechnungsprüfer abgegeben und von der Versammlung genehmigt worden waren, wurde der Vorstand – mit Dank und Anerkennung für das im zurückliegenden Vereinsjahr Geleistete – gelobt und personal- und postenidentisch wiedergewählt.